Kellerduell in der BELKAW Arena

Kellerduell in der BELKAW Arena

Kellerduell in der BELKAW Arena

Der SV Bergisch Gladbach 09 lässt nichts unversucht, um in der Regionalliga die Wende zum Guten zu schaffen. Die nächste Gelegenheit gibt es dazu, wenn der Wuppertaler SV am Sams-tag (14 Uhr) seine Visitenkarte in der BELKAW Arena abgibt.

Dafür bietet Trainer Helge Hohl jetzt noch eine zusätzliche Trainingseinheit an. „Das Feedback ist sehr positiv“, freut sich der Coach, dass alle Kicker, die „vormittags nicht arbeiten oder Seminare an der Hochschule haben, daran gerne teilnehmen. Das zeigt die gute Einstellung des Teams.“ Diese soll jetzt auch endlich einmal mit Punkten veredelt werden. Damit dieses Vorhaben gelingt, hat Helge Hohl zwei entscheidende Aspekte ausgemacht. Zunächst einmal muss endlich die Flut der frühen Gegentore gestoppt werden. Treffer in den ersten Spielminuten warfen zuletzt immer wieder das taktische Konzept um. „Das sorgt natürlich auch dafür, dass das Selbstvertrauen nicht gerade steigt“, weiß der Coach und fordert von seinen Jungs ein, sicher in der Verteidigung zu stehen. Damit dies gelingt, muss seine Mannschaft auch in der Zwei-kampfführung zulegen – und zwar offensiv wie defensiv.

Das sollen die Fans der 09er natürlich schon am Samstag erleben, wenn gegen die Wuppertaler ein echtes Kellerduell ansteht. Nach einem Raketenstart mit drei Siegen zum Saisonauftakt kamen nur noch drei Punkte durch Unentschieden hinzu. Inzwischen hat der Verein auch den Trainer gewechselt und seit zwei Wochen schwingt mit dem ehemaligen Herkenrather Coach Alexander Vogt ein alter Bekannter das Zepter am Zoo.

Personell sieht es bei den 09ern wieder besser aus. Cenk Durgun und Milo McCormick feierten zuletzt ihre Comebacks und sollen für neue Impulse sorgen. Flügelspieler Mo Dahas ist wieder ins Training eingestiegen. Langzeitverletzt fehlen Jens Bauer und Dion Wendel. Ebenfalls ver-letzungsbedingt außer Gefecht ist Mittelfeldspieler Etienne Kamm, der den Klub aus beruflichen Gründen zudem spätestens in der Winterpause verlassen wird. Seine Arbeitszeiten lassen eine regelmäßige Teilnahme am Trainings- und Spielbetrieb nicht mehr zu.