Hohe Hürde bei U23 der Geissböcke

Hohe Hürde bei U23 der Geissböcke

Hohe Hürde bei U23 der Geissböcke

Da war mehr drin! Spielerisch überzeugte der SV 09 bei seinem Regionalliga-Debüt gegen den VfB Homberg, die Punkte wanderten nach dem 0:1 aber ins Ruhrgebiet. Jetzt heißt es, aus dieser Niederlage zu lernen und sich in der neuen Spielklasse weiter zu akklimatisieren. Dabei steht am nächsten Samstag (14 Uhr) aber gleich eine ganz hohe Hürde im Weg, wenn die 09er zur U23 des 1. FC Köln reisen. Gespielt wird im Kölner Südstadion.

„Kleinigkeiten entscheiden in der Regionalliga“, sagt der Trainer Helge Hohl, der mit seiner Mannschaft viel Positives mitnimmt. Dazu zählen das gute Positionsspiel, die hohe Intensität, mit der seine Jungs agierten, und die große Leidenschaft im Spiel der 09er. Aber natürlich gibt es auch Aspekte, die verbessert werden müssen. Dazu zählen beispielsweise das Pressing und das Defensivverhalten. Und ganz besonders muss die Konsequenz vor dem gegnerischen Tor besser werden. Im Match gegen Homberg vergaben die Jungs von Helge Hohl reihenweise hochkarätige Chancen und hätten schon vor der Pause die Partie zu unseren Gunsten entscheiden können. Der erfolgreiche Abschluss gehört aber auch zu der Entwicklung, die den Spielern in den nächsten Wochen gelingen muss. „Ich bin guten Mutes, dass wir bald voll auf der Höhe sind“, blickt Helge Hohl zuversichtlich in die Zukunft.

Personell hat der Coach wieder mehr Alternativen. Daniel Isken (Bild) stand nach seinen Knieproblemen schon zum Auftakt wieder im Kader. Etienne Kamm befindet sich auch wieder auf dem Weg der Besserung. Vielleicht kann er schon bald wieder voll einsteigen. Bei Jens Bauer, Dion Wendel (beide Kreuzbandriss) und Mo Dahas (Schienbeinbruch) wird es bis zum Comeback noch Monate dauern.

Nun wartet mit der U23 des 1. FC Köln ein sehr spielstarker Gegner, der am letzten Wochenende das Derby gegen Fortuna Köln mit 1:0 gewann. Damit knüpften die jungen Geißböcke an ihre hervorragende Rückrunde an, die sie als beste Mannschaft beendeten. Zum Saisonauftakt stand in der Startformation des Teams von Trainer Mark Zimmermann mit Jannes Horn ein Kicker, für den die Domstädter vor zwei Jahren 7 Millionen Euro an den VfL Wolfsburg überwiesen. Weitere Kicker aus dem Kader sammelten ebenfalls schon Erfahrung im Profi-Fußball. Ein Wiedersehen gibt es auch mit zwei ehemaligen 09ern. In der Offensive sorgt mit Kaan Caliskaner ein gefährlicher Stürmer für Gefahr, der Anfang 2018 aus der U19 des SV 09 zum FC wechselte. Ebenfalls in der Offensive ist Lukas Musculus beschäftigt, der ein halbes Jahr bei 09 aktiv war.