Die 50er Jahre
Vorsichtiger Start im Profi-FußballNach dem vorsichtigen Start im „Profi-Fußball“ etablierte sich der SV 09 zunächst in der 2. Vertragsdivision West gut, mit einem 3. Platz. In der Saison 1951/52 schaffte man es jedoch nur auf den 11. Platz. Das bedeutete den Abstieg, denn der Westdeutsche Fußball-Verband reduzierte seine 2. Vertragsliga auf die Hälfte.
In der Mittelrhein-Meisterschaft rafften sich die „Roten Teufel vom Kradepohl“zu einem Durchmarsch auf. Sogar das Endspiel um die Deutsche Amateurmeisterschaft gegen den Homberger SV vor 30.000 Zuschauern entschieden die 09-Spieler für sich.
1953/54 reichte es trotz Verletzungspech für einen dritten Platz. In der Folgesaison wurden die 09er Vize-Meister und im darauf folgenden Jahr, hinter dem SSV 05 Troisdorf, Zweiter der Mittelrhein-Meisterschaft.
In der neu geschaffenen Verbandsliga leistet man sich dann allerdings einen Fehlstart. Einige neue Spieler waren noch nicht spielberechtigt und doch bewerkstelligte der SV 09, mit dem Einsatz alter Kämpen, den Klasseerhalt.
Das Team steigerte sich und siegte 1957/58 die dritte Mittelrhein-Meisterschaft für den SV 09. Bei den Westdeutschen Meisterschaften blieb das Glück dagegen fern, trotz des famosen Einsatzes vom ungelernten Ersatz-Keeper Willi Frings, welcher sich, nach einer Verletzung der eigentlichen Nummer 1, kurzer Hand das Torwarttrikot überstreifte. < Die 60er Jahre
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